Müde vom Leben

16. März 2020 0 Von Roy

Im Leben ist es normal, dass es mal Phasen gibt wo der Antrieb fehlt aber sollte es über einen längeren Zeitraum der Fall sein, sollte man es beobachten.

Gibt es einen Auslöser? Ganz ehrlich ich weiß es nicht. Ich weiß aber wie sich diese Phase anfühlt, da ich mich aktuell in dieser Phase befinde. Es fühlt sich scheiße an, wenn ich ehrlich bin. Man bekommt den Hintern nicht hoch obwohl man genug zu erledigen hat und nein es hat nichts mit ”faul sein” zutun, so gar nicht. ”Faul sein” hört deutlich schneller wieder auf als dauerhaft erschöpft zu sein das ist der entscheidende Unterschied.

Man hat irgendwie ein schlechtes Gewissen, dass einem so geht und weiß gar nicht wie man es anderen Menschen erklären soll. Das ist auch in der Tat gar nicht so einfach. Ich wüsste auch nicht wie ich meinen Liebsten erklären soll, dass ich seit einiger Zeit nur alles auf den letzten Drücker und unter Stress erledige. Auf Dauer zerrt es stark an den Nerven, weil man sich so machtlos fühlt und sich denkt; Warum schaffe ich es nicht? Was ist los? Die Antwort kommt meistens erst später. Jeder Tag scheint eine Herausforderung zu sein. Oft machen wir uns Gedanken darüber was wir alles schaffen müssen und das ist in der Phase der Antriebslosigkeit nicht förderlich. Die Gefahr andere Menschen mit runter zu ziehen steigt, da man es irgendwann nicht verstecken kann. Ob man es sogar eine Depression gleichstellen kann möchte ich nicht ausschließen.

Einen Umgang mit dieser negativen und anstrengenden Situation zu finden ist nicht einfach, weil man sich der Situation erstmal ausliefert und es zulässt. In dieser Zeit, denkt man viel nach über sich und das Leben. Dies kann gut sein aber, wenn man sich zu sehr reinsteigert auch schlecht, man sollte versuchen ein Mittelmaß zu finden.